1.4.18

Frohe Ostern!



Frohe Ostern euch allen! Ich wünsche euch ein schönes und erholsames Osterfest. Macht es euch fein und habt eine gute Zeit. Bei uns geht es ganz entspannt und ruhig zu. Das Wetter ist ja leider nicht wirklich schön, aber wenigstens haben wir hier keinen Schnee und ab und zu guckt sogar die Sonne für ein paar Minuten um die Ecke. Also machen wir das Beste draus und trollen uns nach einem leckeren Essen aufs Sofa, bis wir mit den Hunden los müssen.
In diesem Sinne bis bald und tschüss

eure Doris

18.3.18

Eiskalter Frühling



Eisig ist der Ostwind wieder seit ein paar Tagen, dabei war ich Anfang der Woche guter Dinge, dass nun der Frühling wirklich Einzug hält. Aber seit Freitag ist es wieder s...kalt. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein, wirklich wunderschön, wenn der Wind einem nicht die Gesichtszüge einfrieren ließe auf den Hunderunden. Ich hatte vor ein paar Tagen schon hoffnungsvoll die ersten dicken Pullover weiter nach hinten in den Schrank gepackt, aber das war wohl etwas voreilig.
Also gucken wir uns von drinnen nach draußen, erfreuen uns an der Sonne und holen uns ein wenig Frühling ins Haus. Irgendwann muss er dann ja mal kommen.
Bis dahin heißt es durchhalten und es uns so nett wie möglich machen beim Warten auf den Frühling.

Euch noch einen schönen Sonntagabend,

eure Doris

11.3.18

Dankeschön!

Ein großes Dankeschön für eure lieben Worte zum Abschied von unserem Fritzi. Er fehlt uns natürlich immer noch sehr genauso wie unser Justin, aber wir sind auch dankbar, dass wir beide für so lange Zeit bei uns haben durften. Irgendwann wird auch sicher wieder eine Samtpfote einziehen, aber wir gehen nicht auf die Suche, sondern überlassen das dem Zufall, wobei ich ja nicht wirklich an den diesen glaube. Wir haben da keine Eile, wenn der richtige Zeitpunkt da ist, wird uns wieder ein Kater oder eine Katze finden, so wie es mit Fritzi und Kimba war und auch mit Minka, die ja auch noch bei uns auf dem Hof lebt. Außerdem halten uns die zwei Jungs auch ordentlich auf Trab, wenn sie nicht grad so friedlich wie hier ihren Mittagsschlaf halten.


Der Januar und der Februar haben Herrn Vertellkes und mir im Rotationsverfahren zweimal einen der vielen Viren beschert, die diesen Winter umgehen. Wir haben jeden Monat beide eine Woche flachgelegen, zum Glück nicht gleichzeitig, so dass wenigstens einer die dringenden Sachen erledigen und sich auch um die Hunde etc. kümmern konnte. Nach den eisigen Temperaturen der letzten 14 Tage lässt sich der Frühling ja nun nicht mehr aufhalten und wie jedes Jahr freuen wir uns darauf. Ich finde es schon toll, dass die Tage wieder deutlich länger sind und man nach Feierabend nicht im Dunkeln und mit Taschenlampe die Hunderunde drehen muss.
Für heute verabschiede ich mich und wünsche euch noch einen schönen Sonntagabend

tschüss und bis bald

Doris

28.1.18

Abschied



Eine Katze, die wollten wir nicht. Justin war bei uns 2004 eingezogen und über Katze hatten wir nie nachgedacht oder gesprochen. Und das, obwohl ich Katzen immer sehr mochte. Bei mir zuhause gabs zwar keine, aber auf dem Hof meiner Großeltern (auf dem wir jetzt leben) natürlich. Das waren richtige Bauernhofkatzen, manche scheu, andere handzahm und jedes Jahr gab es auch Katzenbabies, wie das auf dem Land eben so war und teilweise noch ist. Ich habe mit ihnen gespielt, fand sie entzückend, aber mein Wunsch als Kind war immer ein eigener Hund, nie eine Katze. 
Dann kam Fritzi. Er war ein Notfallkätzchen und sollte eigentlich nur vorübergehend bei uns ein Zuhause finden und ich war vom ersten Moment an verliebt in den kleinen Kerl. Blauweiß, langbeinig, frech und sehr zutraulich. Ziemlich schnell war klar, der bleibt bei uns, wenn es denn mit dem damals auch erst einem Jahr alten Justin klappt. Die Zusammenführung lief so ab, dass der kleine Fritzi aufs Küchenbuffet sprang, Justin typisch Retriever freudestrahlend und schwanzwedelnd davor stand und von Fritzi, der zum ersten Mal in seinem jungen Leben einen Hund sah, gleich eine verpasst bekam und eine blutende Nase hatte. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.



Fritzi wuchs zu einem großen kräftigen Kater heran und als er ein Jahr alt war und aus Versehen mal im Garten gelandet war, hat er uns unmissverständlich klar gemacht, dass er gedenkt ein Freigänger zu werden.


Und das wurde er dann auch und was für einer. Wie oft wir in all den Jahren beim Tierarzt waren, weil er sich wieder eine Macke geholt hatte, ich weiß es nicht mehr. Zweimal hat er sich eine schwere Lungenentzündung eingefangen. Wie oft wir Angst hatten, weil er nicht zur gewohnten Zeit nach Hause kam, er dann Stunden später völlig gelassen erschien und unsere große Freude mit majestätischer Zurückhaltung entgegennahm, kann ich nicht zählen. Wieviel Mäuse ich von der Terrasse aufgesammelt habe, weiß ich auch nicht mehr.
Abends lag er dann auf meinem Bauch oder turnte auf Herrn Vertellkes Schultern herum. Vor 5 Jahren dachten wir schon einmal, wir hätten ihn verloren, als wir in unser jetziges Zuhause gezogen sind. Trotz aller Achtsamkeit ist er uns schon nach ein paar Tagen nach draußen entwischt und weg war er. Wir haben Tag und Nacht gesucht, gehofft, gewartet und wieder gesucht und in der 4. Nacht weckte uns ein lautes Miau vor dem Schlafzimmerfenster. Wir konnten es gar nicht fassen, unsere Freude und Erleichterung war riesengroß.


Nach seiner Rückkehr, zerzaust, aber auch froh, wieder bei uns zu sein.

Unzählige Anekdoten könnte ich erzählen, aber das würde hier den Rahmen total sprengen. 5 Jahre hat er dann hier mit uns auf dem Hof gelebt. Vor 4 Jahren hat Kimba uns dann verlassen. Vor 2 Jahren kamen die Jungs zu uns, er fand sie ziemlich doof mit ihrer lebhaften Art, aber mit der Zeit haben sie gelernt, miteinander auszukommen. Im letzten Sommer ging dann Justin, eine riesengroße Lücke, die niemand schließen kann und auch gar nicht soll. Obwohl Fritzi nun auch schon stolze 13 wurde, haben wir überhaupt nicht damit gerechnet, ihn auch zu verlieren. Und dann ging alles sehr schnell. Er wurde von einem Tag auf den anderen schwer krank. Eine Woche war er noch in der Klinik, ein wenig Hoffnung wurde uns gemacht, aber die hat sich zerschlagen. 
Unseren stolzen Kater so zu sehen, hat uns das Herz zerrissen und er war so tapfer, hat sich jeden Abend so gefreut, wenn wir zu ihm kamen und dann mussten wir nach einer schlaflosen Nacht die so schwere Entscheidung treffen, ihm über die Regenbogenbrücke zu helfen. Wir waren natürlich bei ihm, das ist eine Selbstverständlichkeit. Wir standen die ganze Woche und auch an dem Tag unter Schock und können es bis heute noch nicht wirklich glauben, dass er nun nicht mehr da ist. Morgen sind wir schon 2 Wochen ohne ihn.


Fritzi, du hast uns gezeigt, wie eng die Bindung zu einer Katze, in deinem Fall einem Kater sein kann und wie eng auch deine Bindung zu uns war. Du hast uns geliebt und wir dich. Du fehlst uns so sehr. Grüß uns Justin und Kimba. Slaap goed!