31.12.13

Jahresrückblick mit Speckendicken und Kruiden

Schon wieder geht ein Jahr zu Ende, für uns ein Jahr mit vielen Änderungen, ein neuer Lebensabschnitt hat begonnen, das Schöne überwog, aber es gab natürlich auch Kummer und Sorgen, Leben eben. Und bevor wir 2014 begrüßen, wirds Zeit für den persönlichen Blogjahresrückblick und da starten wir, welch Überraschung, mit dem

Januar


 Im Januar kam der Winter mit richtig viel Schnee und unser Hausbau kam in die Endphase, die Maler fingen an zu tapezieren und zu streichen, die Küche wurde eingebaut und so langsam konnte man sich vorstellen, dass wir wirklich bald einziehen. Außer Bau und entrümpeln sowie die ersten Kartons  packen kann ich mich auch an nichts erinnern, es blieb wohl auch für nichts anderes mehr Zeit.

Februar


Momente wie dieser (aufgenommen auf der noch nicht vorhandenen Terasse im neuen Heim) waren im Februar selten, denn nun ging es Schlag auf Schlag und wir sind sogar 14 Tage früher als geplant in unser neues Zuhause eingezogen, eine aufregende, aber auch sehr anstrengende Zeit und das sollte auch noch eine ganze Weile lang so bleiben. Verabschieden mussten wir uns von Benni, 14 Jahre lang hatte er hier Haus und Hof bewacht, nun ging er, kurz bevor wir kamen und hat diese Aufgabe an Justin weitergegeben, der diese verantwortungsvolle Aufgabe als Retriever mit dem ihm angeborenen Ernst übernahm.



März


Nun waren wir also endlich drin, in unserem neuen Zuhause, glücklich, aber noch davon entfernt, das ganze wirklich entspannt genießen zu können und mit dazu beitrug auch unser Fritzi, der am  4. Tag trotz aller Vorsicht nach draußen entwischt ist und dann 3 lange Tage und Nächte verschwunden war. Wir hatten die Hoffnung schon fast aufgegeben, da stand er nachts plötzlich unterm Schlafzimmerfenster und weckte uns. Welch eine Freude und Erleichterung. Der Monat verging mit Auspacken, eingewöhnen und war ruckzuck vorbei. Und wieder musste ich mich verabschieden, nämlich von der kleinen Mücke. Ich hatte sie zusammen mit meiner Schwester ausgesucht und bei ihr hatte sie auch bis zu ihrem Tod mit 14 Jahren gelebt.
April 


Nach einem Winter, der kein Ende nehmen wollte und einem Frühling, der fast ausfiel, kamen dann im April endlich mal die ersten frost- und schneefreien Tage und die Umgebung wurde ausgiebig erkundet, denn wenn ich auch einen Großteil meiner Kindheit hier verbracht habe, ist seitdem doch viel Zeit vergangen und muss neu erobert werden. Ende April wurde endlich mit dem Pflastern begonnen, das hieß ziemlich viel Radau, aber dann konnten wir im Mai dann endlich trockenen Fußes ins Haus, wie schön. 
Mai


Der Mai begann mit traumhaft schönem Wetter und die vielen Obstbäume im Garten blühten, einfach schön. Nach dem Pflastern wurde der Rasen rund um unser neues Häuschen gesäät, dann wurde es wieder kalt, es gab immer noch Kartons, die ausgepackt werden mussten und zu Pfingsten hatten wir Besuch und konnten auf unserer Terasse sitzen.

Juni


So müde wie Justin fühlte ich mich den ganzen Juni, die Anstrengungen des 1. Halbjahres saßen mir in den Knochen und ich war urlaubsreif. An einem Samstagmorgen hatten wir 2 Schweine zu Besuch auf der Terasse und zum Ende des Monats jagte Herr Vertellkes mir einen gehörigen Schrecken ein, als er gesundheitlich einen Schuss vor den Bug bekam.

Juli


Endlich Urlaub, leider überschattet von Herrn Vertellkes gesundheitlichen Problemen und den Sorgen, die damit verbunden waren. Zwischen all den Arztterminen haben wir uns noch 2 Tage Auszeit gegönnt, um mal auf andere Gedanken zu kommen, zum Glück haben wir die Küste in der Nähe und auch Holland, wohin der 2. Tagestrip führte. Inzwischen gehts meiner besseren Hälfte zum Glück wieder gut.

August


Diese kleine Dame (Minka) zog im August völlig ungeplant bei uns ein, indem sie sich vor mein Bürofenster setzte und laut miaute. 5 Wochen alt, offensichtlich verwaist, von uns wochenlang mit Aufzuchtmilch hochgepäppelt ist sie mittlerweile wohlgenährt und ne richtig freche Maus. 

September


September bedeutete Erntezeit und besonders hatte es uns in diesem Jahr der Holunder angetan, wäschekörbeweise haben wir ihn geerntet und zu Schnaps, Likör, Marmelade usw. verarbeitet. Passenderweise las ich dazu den Roman "Holunderliebe". Die Tiere machten uns Sorgen, Fritzi und Kimba kamen beide mit Verletzungen nach Hause und auch Justin musste zum Tierarzt. 

Oktober


Wo laufen sie denn, scheint Minka sich  zu fragen und meine Blogeinträge werden noch seltener. Der arbeitsintensive Monat rauscht nur so vorbei und ich dachte, im November und wenn die Vorweihnachtszeit kommt, dann wirds schon ruhiger werden. Pustekuchen . . .

November

Im November war dann Sendepause im Blog, nur eine kurzes Lebenszeichen von mir, denn ein liebes Familienmitglied hatte einen Unfall und muss gepflegt werden, mittlerweile gehts ein wenig besser, aber ohne Rollstuhl gehts noch immer nicht. Der November und auch der

Dezember


waren dann alles andere als besinnlich, sondern ziemlich stressig, im Büro ist dann auch Hochkonjunktur und zuhause blieb auch kaum Zeit für Ruhestunden bei Kerzenschein, aber rechtzeitig zum Fest wurde es dann doch noch ein wenig feierlich bei uns, das gefiel Fritzi auch. Und jetzt haben wir Silvester und in paar Stunden knallen bei vielen die Korken oder schlimmeres. Böllern werden wir nicht, unsere Tiere sind sowieso schon sehr ängstlich, was das betrifft. Starten werden wir mit Speckendicken, ein tradionelles ostfriesisches, sehr deftiges Silvestergericht. Für Herrn Vertellkes, als waschechten Ostfriesen ein Muss.


Ja, es heißt nicht nur Speckendicken, es ist auch so und wandert direkt ohne Umwege auf die Hüften, danach gibt es dann einen Kruiden, ein im ostfriesischen Leer hergestellter Kräuterbitter, der hier in der ganzen Region wohlbekannt ist. Den braucht man aber nach dem Essen und man hat dann eine gute Grundlage für jede Art von Getränken, die evtl. noch folgen im Laufe des Abends, dabei wirds bei uns ganz solide zugehen. Meiner kleinen, aber treuen Leserschaft Danke für ein tolles Bloggerjahr, wenn ich auch wieder viel zu wenig Zeit dafür gefunden haben, danke für die vielen tollen Blogs, an denen ich mich erfreut habe und einen guten Rutsch und viel Glück und vor allem Gesundheit für 2014 und 
tschüss 2013

sagt Doris

Kommentare:

  1. Liebe Doris,
    ein ganz wundervoller Rückblick, Du hast dir so viel Arbeit
    gemacht und ich bin jetzt richtig drin, in deinem Blog.
    Ein gesundes und zufriedenes Jahr 2014 wünscht Dir
    Irmi

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  2. Was für ein tolles Jahresrückblick - das war ja wirklich ein turbulentes Jahr 2013 für euch!

    Alles Liebe und für 2014 viele, viele wunderbare Momente!
    nima

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  3. Nina S.7.1.14

    Ein supertoller Jahresrückblick. Man merkt, dass Du ein bisschen Zeit hattest und Muße so etwas zu schreiben. Wir fahren nachdem wir Weihnachten und Neujahr gearbeitet haben (das geht bei uns nicht anders) anfang Februar mit allen nach Südtirol (haben wir hier gelesen) und ich hoffe, dass ich dann auch endlich mal Zeit haben werde etwas Fazit zu ziehen und aufzuschreiben :D
    ganz liebe Grüße von Nina!!

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  4. Anonym21.11.14

    Hallo Doris,

    dürfen wir Dein Foto über Speckendicken in unserer Hauszeitung veröffentlichen? Unsere Mitarbeiterin Marion hat ein tolles Rezept dazu nur leider kein Foto. Wäre super nett von Dir! Grüße Markus vom Pflegedienst Villa Savelsberg in Papenburg.

    P.S. anbei ein Link zu der vergangenen Ausgabe unserer Hauszeitung:

    http://pflege-papenburg.de/useruploads_villa_savelsberg/files/villa_savelsberg_ansicht_hauszeitung_2014_09_web.pdf

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  5. Anonym21.11.14

    Anbei noch meine Emailadresse:

    markus.arens@pflegedienst-papenburg.de

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